1986 wurde die TA Luft (Erste allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundesimmissionsschutzgesetz / Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft) erlassen. Diese wurde 2002 novelliertund ist seit dem 30. Oktober 2007 bindend, d.h. die Übergangsfrist ist abgelaufen und alle neuen Anlagen müssen diesen Anforderungen genügen und was speziell wichtig ist, die alten Anlagen sind entsprechend nachzurüsten. Die Anforderungen an die Dichtheit von Anlagenverbindungen wurde damit enorm erhöht. Die bisher normalerweise eingesetzten Milchrohrverschraubungen nach DIN 11851 genügen den aktuellen Anforderungen meist nicht mehr, wodurch die Betreiber vor Probleme gestellt werden, da sie TA Luft-entsprechend umrüsten müssen. Als Problemlösung entwickelte die Armaturenfabrik Roman Seliger in Norderstedt die Verschraubung „TAL-Connect“ als neue Standardverschraubung. Sie ist konform mit der TA Luft (zertifiziert durch die FH Münster/Forschungsbereich Dichtungstechnik). Zu ihren Merkmalen gehören auch eine universalbeständige Dichtung und damit vielseitigem Einsatzbereich, leichte Montage – Anziehen auf Blocklage (kein Drehmoment), zölliges Gewinde, somit besser fixierte Verschraubung, kompakte Bauform sowie eine glatte Innenoberfläche mit einer Rauhigkeit unter 0,8 um.
RS Roman Seliger Armaturenfabrik GmbH, Norderstedt www.seliger.de
Archiv für die Kategorie ‘Gesundheit’
TA-Luft gerechte Milchrohrverschraubung
Verfasst von errgee am 13. Mai 2009
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Kupferoberflächen gegen Bakterien
Verfasst von errgee am 26. Oktober 2008
Jährlich sterben 50 000 Menschen in Europa an multiresistenten Klinikkeimen. Das sind hauptsächlich antibiotikaresistente Bakterien (MRSA), mit denen sich weltweit zunehmend Patienten in Kliniken infizieren. Die bisherigen klassische Hygienemaßnahmen reichen scheinbar nicht aus, um die weitere Ausbreitung der Bakterien zu stoppen. Aktuelle Untersuchungen haben jetzt „signifikant geringere Überlebenschancen“ von Mikroben auf den Kupferoberflächen gezeigt. Eine Gesamtauswertung erfolgt voraussichtlich Anfang 2009, nach einem erneuten Feldversuch.
Armaturen aus Kupfer können anscheinend die Übertragungswege wirkungsvoll unterbrechen. „Wissenschaftliche Untersuchungen von mehreren unabhängigen Arbeitsgruppen zeigen zweifelsfrei, dass Kupferoberflächen effizient Bakterien und andere Keime abtöten können“, bestätigt auch Dietrich H. Nies, Direktor des Instituts für Biologie an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg.
Laboruntersuchungen in einer Hamburger Klinik haben ergeben, daß 99,9 Prozent der Bakterien, darunter auch die hochgefährlichen MRSA-Erreger, innerhalb eines Zeitraums von wenigen Minuten bis zwei Stunden auf Kupferoberflächen eliminiert wurden. Auf Edelstahloberflächen dauerte es bis zu drei Tage. Auch die US-Umweltbehörde EPA hat dieses Jahr die antimikrobakterielle Wirksamkeit von Kupfer bescheinigt. „Die Menschheit hat jahrtausendelange positive Erfahrung mit der hygienischen Wirkung von Kupfer“, betont Anton Klassert, Geschäftsführer Deutsches Kupferinstitut (DKI).
Es wird in Zukunft also vermehrt diese Wirkungsweise von Kupfer Einzug in unsere Krankenhäuser und Altenheime halten. Dies betrifft natürlich auch und vor allem Armaturen aus Kupfer.
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